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Warum gibt es diesen Blog.

Nun -  da ich seit mehr als 40 Jahren in der Natur fotografisch unterwegs bin, möchte ich auch allen denjenigen, die nicht die Gelegenheit haben die Schönheit der Natur regelmäßig zu betrachten eine Gelegenheit geben sich an schönen Bildern zu erfreuen.

Viele der hier noch zu zeigenden Bilder und deren Geschichten sind im Umfeld einer Trinkwassertalsperre im Bergischen Land entstanden.

Wenn man morgens früh zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, bietet sich ein solch wunderbares Panorama des Sonnenaufganges. Das Bild entstand am Unnenberg, der zweithöchsten Erhebung des Oberbergischen  Kreises.

Das Oberbergische Land ist eine typische Mittelgebirgslandschaft vor den Toren der Großstadt Köln, es ist nicht umsonst für viele Städter ein beliebtes Erholungsrevier, besonders an den Wochenenden und für Kurzurlaube.  Auch aus dem Ruhrgebiet ist der Kreis gut und zeitnah zu erreichen.

Es ist das Land der Talsperren die hier zur Trinkwassergewinnung oder zum Hochwasserschutz betrieben werden, außerdem gibt es viele Bachläufe, die die Flüsse der Agger und Bröl sowie der Wupper und Sülz speisen. 

Mischwälder und Fichtenforste prägen die Mittelgebirgslandschaft und die Freiflächen werden überwiegend zur Grünlandnutzung mit entsprechendem Milchviehbesatz genutzt. 

Diese Land- und Forstwirtschaftlich geprägte Landschaft bietet noch vielen Arten der Flora und Fauna einen Lebensraum, obwohl die urbanen Eingriffe auch hier deutliche Spuren hinterlassen.

 

 

1 Kommentar 17.10.08 20:32, kommentieren

Der Schwarzstorch wurde wieder ein Oberberger!

Nachdem bis weit in die 70 -iger Jahre der Schwarze hier im Bergischen Land eine absolute Seltenheit war, ja man kann schon sagen das er kurz vor dem Aussterben stand, ist er mittlerweile ein regelmäßiger Brutvogel im gesamten Kreis.  

Durch Schutzmaßnahmen besonders in den privaten fürstlichen Wäldern des Sieger und Sauerlandes sowie auch des angrenzenden Rheinland Pfalz kam es wieder vermehrt zu Bruten und damit auch zur Ausbreitung der Jungvögel in benachbarte Habitate.

Deshalb nehmen seit etwa 6-8 Jahren die Meldungen über Brutplätze hier im Bergischen Land stetig zu.

Mittlerweile ist der schwarze Storch wieder ein regelmäßig zu beobachtenden Brutvogel.

Typisch ist der gestreckte Hals während des Fluges daran kann man ihn schon von weitem erkennen und z.B. vom Graureiher unterscheiden, der seinen Hals S-förmig gekrümmt hält. 

 

 

18.10.08 19:55, kommentieren

Wo Füchse gute Nacht sagen !

Es ist kurz vor Mittag als ich über die langsam tauenden Schneedecke eines Waldweges laufe um kurz darauf  hinter einer Waldecke auf eine freie Wiesenfläche zu treten, plötzlich sehe ich einen Fuchs, der im Zickzack über die Wiese schnürt. 

Ich gehe am Rande der Waldecke in Deckung und mache meine Kamera schussbereit, der Wind steht günstig und das Licht geht noch gerade so. 

Der Fuchs hält immer wieder an und horcht, um unter der  Schneedecke die dortigen Mäuse zu endecken, pöltzlich springt er steil in die Höhe um sich dann kopfüber in den Schnee zu stürzen, ob er eine Maus erwischt hat konnte ich nicht feststellen, doch diese Prozedur wiederholt sich anschließend noch mehrfach. 

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Wenn dann das Frühjahr kommt sieht man die Fähe mit ihren dicken Zitzen zum Baulaufen, dann weis man, dass es nicht mehr so lange dauert bis die Jungfüchse, so ab Anfang Mai, den Bau verlassen werden. 

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Wenn dann die ersten Jungfüchse den Bau verlassen, stehen einige Wochen des Spielens und des Erkundens auf dem Stundenplan.

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Wenn dann die Jungfüchse groß werden, gehen sie alleine auf Tour und dabei kann man die dollsten Dinge zu erleben. Dieser Fuchs suchte in einer Waldwiese nach Mäusen und war dabei so abgelenkt, dass er den Fotografen fast vollkommen ignorierte. Auch als ich mich bis auf ca. 4 m näherte zeigte er zunächst keinerlei Fluchtverhalten, doch dann plötzlich wurde er wieder "wach" und kratzte mit Vollgas die Kurve.

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Füchse haben hier im Oberbergischen Kreis nur zwei Feinde, das Auto und den Jäger ansonsten leben sie im Nahrungsüberfluss und gedeihen prächtig.

 

 

18.10.08 22:13, kommentieren